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Studie zur Maskenverträglichkeit bei Kindern und Erwachsenen

Das kontinuierliche Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist seit vielen Monaten eine gesetzliche Verpflichtung für Kinder ab dem vollendeten 5. Lebensjahr und Erwachsene. Mehrere brandenburgische Ärzte der Kinderheilkunde und der Allgemeinmedizin haben sich zusammengetan, um eine Studie diesbezüglich durchzuführen. Der Ethikrat der Ärztekammer Brandenburg hat am 09.02.2021 die Durchführung dieser Studie genehmigt. Unter Studienleitung von Karin Böhm, Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, wird sie im Kreiskrankenhaus Prignitz in Perleberg durchgeführt.

Das RKI, die WHO und mehrere medizinische Fachverbände in Deutschland stufen das Tragen einer Maske bei Kindern und Erwachsenen als gesundheitlich unbedenklich ein. Fachverbände der Kinderheilkunde kritisieren ergänzend, dass es kaum Studien zum Maskentragen bei Kindern gibt. Gegenwärtig sind Kinder von dieser Pflicht bis ca. 8 Stunden am Tag betroffen. Viele Kinderärzte beobachten seit Einführung des Maskentragens eine steigende Häufigkeit von vielfältigen Beschwerden bei Kindern. Ob die Maske Verursacher der Symptome der Kinder sein kann, wurde bisher nicht kritisch untersucht.

Ziel der Studie ist es, den Einfluss des Maskentragens auf die Homöostase (inneres Gleichgewicht der Körperfunktionen) gesunder Kinder im Vergleich zu gesunden Erwachsenen zu eruieren. Dazu werden die Veränderungen des Säure-Basen-Haushaltes, der Stresshormone, der Vitalwerte sowie das körperliche und seelische Befinden über eine Maskentragezeit von 4 Stunden bei Kindern und Erwachsenen beobachtet. Es werden Stoffmasken, OP-Masken sowie FFP2-Masken untersucht. Die Studie soll den Dialog anstoßen und Sicherheit über die Risikoverteilung möglicher unerwünschter Ereignisse und eventueller Langzeitschäden erzielen.

Nachfragen sind möglich via E-Mail bei k.boehm(at)krankenhaus-prignitz.de  oder bei stefanie.hubald(at)gmx.de  .

 

Liebe Spender und Interessierte unserer Maskenstudie,


Trotz stärkeren Terminverzuges als gedacht wird weiterhin fleißig an der Veröffentlichung unserer Ergebnisse gearbeitet. Der enorme Arbeitsaufwand, viele bürokratische Hindernisse, Lösungsfindungen und die eng bemessene Freizeit verursachten die langsamen Fortschritte des Projektes.

Dennoch können wir auf gute Erfolge zurückblicken: Unser besonderes Dankeschön gilt den Probanden unserer Studie. 3 bzw. 4 Tage an der Klinik in Perleberg sowie 4 Wochenenden zu Hause wurden investiert, um die gewünschten Daten zu sammeln. Zwei Studien-Ergänzungen mussten zwischenzeitlich von der Ärztekammer Brandenburg genehmigt werden. Die auf diese Weise erhaltene, enorme Datenmenge wurde an vielen Wochenenden sorgfältig digitalisiert. Die anschließende Aufarbeitung in grafischer Form war für uns sehr aufschlussreich. Einige Effekte konnten visualisiert werden. Ihre Bedeutung muss mit weiterem Expertenrat geklärt werden.

Wir haben uns dazu entschieden, die Daten nicht selbstständig auszuwerten, sondern auf unabhängige Statistiker zu bauen. Leider gab es diesbezüglich viele Absagen aus den verschiedensten Gründen. Einige Zusagen mussten wir zurückziehen. Schließlich wurden die Daten seit Anfang Oktober zur statistischen Aufarbeitung an die Universität Witten/Herdecke weitergereicht. In Zusammenarbeit mit den dortigen Professoren werden aktuell die Weichen für die mit einer Doktorarbeit der stellvertretenden Studienleitung verknüpften Veröffentlichung gestellt. Bis Ende des Jahres erscheint es realistisch, die Statistik fertig zu haben.

Ein großes Dankeschön geht an alle Spender, die mit welchem Betrag auch immer, diese Studie ermöglichen.

Das Ärzteteam der Studie